Die roten Sandalen

An einem schönen Spätsommertag gehen Mama Tasha und Lena in die Stadt.
»Einfach mal einen richtigen Einkaufsbummel machen«, hat Mama Tasha gesagt.
Und so geschieht es auch.
Die beiden lassen wirklich kein Geschäft aus, überall wird geschaut, werden Sachen anprobiert und natürlich auch ein paar schöne Dinge gekauft.
Zwischendurch darf Lena in einer Eisdiele ihr Lieblingseis essen, während die Mama eine leckere Tasse Kaffee trinkt.
»Eigentlich haben wir alles gefunden, was wir kaufen wollten«, sagt Mama Tasha.
»Aber ich soll doch noch ein Paar neue Schuhe bekommen«, wendet Lena ein, »die haben wir noch nicht gekauft.«
»Naja«, sagt die Mama, »Schuhe sind da ja genug, nur dir gefallen ja keine.«
Also machen sich die zwei, schwer beladen mit vielen Taschen und Paketen, zurück auf den Weg zum Parkhaus, wo sie ihr Auto geparkt haben.
»Da, Mama, da«, ruft Lena auf einmal ganz aufgeregt, »die möchte ich haben.«
Dabei zeigt sie auf ein Paar rote Sandalen, die im Schaufenster eines Schuhgeschäftes liegen.
»Oh, nein«, sagt Mama Tasha, »keine Sandalen mehr, der Sommer ist bald vorbei. Außerdem sind mir die viel zu teuer und genug Geld habe ich jetzt auch nicht mehr.«
»Du kannst doch Geld aus der Mauer holen«, sagt Lena.
Die Mama sieht Lena entgeistert an: »Was kann ich?«
»Na da drüben an dem Haus ist doch so ein Schlitz, wo man Geld heraus holen kann«, sagt Lena und zeigt dabei auf das Bankgebäude auf der anderen Straßenseite.
»Du bist lustig«, lacht die Mama, »auch da kann ich nicht so viel Geld holen, wie ich will.«
»Warum nicht?« fragt Lena trotzig und die ersten Tränen beginnen zu kullern.
»Pass auf, mein Schatz«, sagt die Mama, »wir gehen jetzt zum Auto und auf der Fahrt nach Hause werde ich es dir genau erklären, einverstanden?«
Lena stimmt zu, was soll sie auch anderes machen.
Aber ihr Blick verrät ganz deutlich, dass die Erklärung schon besser sein muss, als die roten Sandalen.
Auf der Heimfahrt beginnt dann die Mama.
»Du hast doch ein Sparschwein«, sagt sie ganz vorsichtig, »und immer, wenn du mir oder Papa geholfen hast, oder wenn du artig warst, dann stecken wir dir Geld in dein Sparschwein.«
»Stimmt«, gibt Lena zur Antwort.
»Wenn du dir dann etwas kaufen möchtest, dann muss ich unten am Sparschwein das Schloss öffnen und du kannst dir dann Geld rausnehmen«, fährt die Mama fort.
»Genau«, nickt Lena zustimmend.
»Und was machst du, wenn aus dem Schweinchen kein Geld mehr kommt?« fragt die Mama dann.
»Das weiß ich«, gibt Lena gleich zur Antwort, »dann muss ich erst mal wieder lieb sein oder mein Zimmer aufräumen, oder Papa helfen, oder ….«
»Siehst du«, sagt da Mama Tasha, »bei uns ist das auch so. Nur steht unser Sparschwein nicht zu Hause, sondern in dem Haus mit dem Geldschlitz. Wenn Mama und Papa gut gearbeitet haben, bekommen sie Geld in ihr Sparschwein und erst dann können sie sich auch Geld aus dem Schlitz holen. Wenn unser Sparschwein dann leer ist, müssen wir erst wieder arbeiten, das ist genau wie bei dir.«
»Oder Papa muss mehr lieb sein«, fügt Lena noch energisch hinzu.
»Na, dann musst du ihm aber das Geld geben«, lacht da die Mama.
»Übrigens, das Haus mit dem Schlitz nennt man ‚Bank‘ oder ‚Sparkasse‘, das Sparschwein heißt ‚Konto‘ und der Schlitz heißt ‚Geldautomat‘.
Weil du jetzt so traurig aber doch lieb warst, werde ich dir etwas Geld in dein Sparschwein stecken«, sagt Mama Tasha.
»Au ja«, begeistert sich Lena sofort, »und dann bin ich morgen wieder lieb und übermorgen auch wieder und dann noch mehr, und dann machst du mein Sparschwein auf und ich kaufe mir dann die roten Sandalen.«
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