Die Katze im Baum

Tatü Tatü Tata –Tatü Tatü Tata – Tatü ….
»Was ist das?« Lena sieht ihren Opa Klaus fragend an.
»Entweder«, sagt der Opa, »ist das ein Polizeiauto, oder ein Krankenwagen, oder die Feuerwehr.«
»Und warum dürfen die so einen Krach machen?« will Lena wissen.
»Wenn sie zu Hilfe gerufen werden, dürfen sie ihre Sirenen anmachen. So kommen sie schneller durch den Verkehr, weil dann alle anderen Autos an die Seite fahren«, ergänzt Opa Klaus. »Denn wenn ein Unglück passiert ist, müssen sie so schnell wie möglich helfen können.»
Kaum hat Opa Klaus ausgesprochen, stoppt die Sirene plötzlich.
»Oh«, sagt er, »sie haben angehalten, das muss also hier gleich um die Ecke sein.«
Opa Klaus fasst Lena bei der Hand und sie laufen los. Es dauert auch nicht lange und sie sehen ein großes rotes Auto mit einer langen Leiter und ganz vielen Schläuchen.
»Das ist bestimmt ein Feuerwehrauto«, ruft Lena, »aber ich sehe gar kein Feuer?«
»Nun, die Feuerwehr kommt nicht alleine, wenn es brennt. Sie kann bei einer Überschwemmung auch Wasser abpumpen, oder mit ihrer langen Feuerwehrleiter helfen.«
Gespannt gehen die zwei näher zu dem Auto.
Die Feuerwehrmänner sind unheimlich beschäftigt, jeder macht irgendwelche wichtigen Handgriffe. Man könnte denken, dass sie alle durcheinander laufen, aber jeder weiß, was er machen muss und im Nu ragt die lange Feuerwehrleiter hinauf in einen großen, riesigen Baum.
»Siehst du da oben«, ruft Opa Klaus und zeigt mit dem Finger in die Krone des alten Baumes, »da sitzt eine Katze und die traut sich bestimmt nicht mehr runter.«
Die Spitze der Feuerwehrleiter geht jetzt bis zu dem Ast, auf dem die Katze sitzt.
Dann klettert ein ganz mutiger Feuerwehrmann die Leiter rauf, um das Kätzchen zu fangen.
Aber so einfach geht das nicht.
»Vor dem Feuerwehrmann hat die Katze noch mehr Angst, als vor dem hohen Baum«, sagt der Opa, »wie sie faucht und kratzt, der arme Feuerwehrmann ist schon ganz verzweifelt, weil sie sich nicht helfen lassen will.«
»Dann muss eben Yoda die Katze herunter holen«, ruft Lena auf einmal ganz laut.
Opa Klaus guckt ganz verdutzt und einer von den Feuerwehrmännern kommt sofort zu den beiden gelaufen.
»Darf ich fragen, wer Yoda ist?« fragt er Lena. »Wir können hier jede Hilfe gebrauchen.«
»Yoda ist mein Kater«, sagt Lena ganz stolz.
»Hm«, überlegt der Feuerwehrmann, »das könnte klappen. Kannst du Yoda holen, oder wohnst du weit weg?«
Aber die letzte Frage hat sie schon gar nicht mehr richtig gehört. Wie der Blitz läuft sie los in Richtung des Wohnhauses. Opa Klaus will noch irgendetwas rufen, wie ‚fall nicht‘ oder ‚pass auf‘, aber da ist sie schon längst weg.
Es dauert in der Tat auch nicht lange, da kommt sie wieder zurückgelaufen, der liebe Yoda immer hinter ihr her.
In der Zwischenzeit ist der Feuerwehrmann von der Leiter wieder runtergekommen, er geht jetzt zu Yoda und streichelt ihn erst einmal.
»Du kannst ruhig mitgehen«, sagt da Lena zu Yoda, »ihr müsst jetzt die Katze aus dem Baum holen, die hat ganz doll Angst.«
Der Feuerwehrmann setzt Yoda in einen Korb und steigt mit ihm die Leiter wieder rauf zu der Katze.
Ein kurzes ‚Miau‘ kann man unten hören und das Kätzchen springt in den Korb zu Yoda.
Kurze Zeit später sind alle wieder sicher auf dem Boden.
»Hurra«, rufen alle Zuschauer und klatschen Beifall.
»Hiermit erkläre ich Yoda offiziell zum ersten Feuerwehrkater«, ruft der Feuerwehrmann.
Lena sagt nichts mehr, sie ist einfach nur glücklich, dass das Kätzchen gerettet ist und stolz auf ihren Kater Yoda.
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