Im Garten

»Opa, schau mal«, ruft Lena ganz aufgeregt, »ich habe einen kleinen Frosch gefangen.
Wenn ich den jetzt küsse, wird das dann ein Prinz?«
»Ich bin doch dein Prinz«, antwortet ihr der Opa, »wozu brauchst du denn noch einen zweiten Prinzen? Außerdem ist der noch sehr klein. Bring den mal lieber wieder zurück in den Gartenteich und lass ihn noch ein bisschen wachsen.«
»Stimmt«, bestätigt Lena und schon läuft sie mit ihrem Frosch in Richtung des Teiches, welchen Opa Klaus im letzten Jahr mit einem kleinen Wasserfall hat anlegen lassen.
»Fressen ihn die Fische nicht auf?« möchte Lena noch wissen.
»Nur wenn du dich jetzt nicht beeilst«, ruft Opa Klaus zurück, »wir wollen doch heute noch ganz viel erledigen.«
Lena ist nämlich zu Besuch bei ihrem Opa und der hat ihr versprochen, im Garten eine Ecke nur für sie alleine einzurichten.
»Diesen schönen Platz kannst du dir selbst einrichten«, sagt Opa Klaus und er sticht mit seinem Spaten ein kleines Stück Land in einer Ecke seines Gartens ab.
»Was möchtest du denn alles in deinem Garten haben?«
»Also«, beginnt Lena nachdenklich, »ich möchte gerne einen Kräutergarten haben … mit ganz vielen Blumen … einem großen Teich mit einem Delphin … einem Streichelzoo … einer Ponyranch … und einem Apfelbaum.«
»Keine Rutsche oder Fußballplatz?« fragt Opa Klaus vorsichtig.
»Geht das denn noch?« schaut Lena ungläubig ihren Opa an.
»Mit viel Fantasie bekommen wir das schon hin, oder?« bekräftigt der Opa.
»Genau«, ruft Lena jetzt wieder voller Zuversicht und Tatendrang, »wo fangen wir an?«
»Erst einmal bauen wir um dein Grundstück einen Zaun«, sagt Opa Klaus und er beginnt mit einem Hammer kleine Pfähle in die Erde zu schlagen.
»Warum«, fragt Lena neugierig.
»Ein Zaun schützt dein Eigentum und bedeutet für Fremde ‚Zutritt verboten‘. Außerdem können deine Streicheltiere und Ponys dann nicht bei mir in den Garten laufen«, erklärt ihr der Opa.
»Meine Tiere sind mir noch nie weggelaufen«, will Lena eigentlich sagen, aber sie behält es doch lieber für sich, vielleicht hat der Opa ja doch recht.
Als der kleine Zaun fertig ist, malt Opa Klaus auf dessen Innenseite mit weißer Farbe ein richtiges Fußballtor.
»Super«, freut sich Lena, »jetzt können meine Kuscheltiere hier Fußball spielen.«
Dann kommt der Opa mit einer großen Schüssel voll Wasser aus der Küche, buddelt ein Loch in die Erde und setzt die Schüssel dort hinein.
»Ich habe zwar keinen Delphin, aber ein Quietscheentchen für deinen Teich«, beginnt der Opa ganz stolz, »und eine kleine Rutsche. Die stellen wir am Teich auf, dann können deine Ponys direkt ins Wasser rutschen, wenn es ihnen zu heiß geworden ist.«
Lena springt vor Freude in die Luft, dann ihrem Opa um den Hals und danach rennt sie laut rufend ins Wohnhaus: »Ich hole schon mal meine Tiere, denen ist schon ganz heiß!«
Jetzt werden der Streichelzoo und die Ponyranch aufgebaut und die Tiere müssen natürlich alle erst einmal in Lenas Teich rutschen. Dann rupft Lena etwas Gras.
»Hier habt ihr auch etwas zum Fressen, Wasser könnt ihr aus dem Teich trinken« erklärt sie ihren Tieren.
»So«, unterbricht dann Opa Klaus die Spielstunde, »wir müssen ja auch noch einen Kräutergarten anlegen.«
»Mit ganz vielen Blumen«, ergänzt Lena.
Dazu trägt der Opa ein Stück vom Rasen ab und füllt das Loch mit Muttererde wieder auf.
»Jetzt kommt der Samen in die Erde«, erklärt er Lena. »Hier habe ich Petersilie, Dill, Schnittlauch und Basilikum, und dies wird ein richtiger Teppich aus Sommerblumen.«
Dann holt der Opa einen Apfel aus seiner Tasche, teilt in auf und steckt das Gehäuse der Apfelkerne in den Boden.
»Wenn wir ganz viel Glück haben, wächst hier mal ein Apfelbaum», sagt er.
»Und wann kommen die Blumen?« fragt Lena gespannt.
»Das dauert eine Weile«, entgegnet der Opa, »du musst jetzt die Erde schön gießen und ich gehe meinen Rasen mähen.«
Aber als der Opa mit mähen fertig ist, fällt er vor Schreck beinah in Ohnmacht.
»Ich habe eine ganze Weile gewartet«, gibt Lena zu verstehen, »aber die Blumen sind nicht gekommen. Da habe ich welche aus deinem Garten gepflückt und in die Erde gesteckt.«
»Na ja«, lacht Opa Klaus, »ein paar Stunden wirst du noch etwas davon haben, aber dann sind sie verblüht und tot. Du musst schon ein paar Tage warten, bis deine Kräuter und Blumen langsam aus der Erde gewachsen kommen, und wenn du dein Beet immer etwas feucht hältst, wird das der schönste Kräutergarten mit Blumen auf der Welt.«
© www.so-versteh-ich-das.de

Sie möchten die Geschichte bestellen?

Zurück zum Sammelband.

Hinweis: Der Urheber dieser Geschichten hat das ausschließliche Nutzungs- und Verwertungsrecht laut Urheberrechtsgesetz (UrhG). Zu diesen Rechten zählen das Vervielfältigungsrecht, das Verbreitungsrecht, das Vermietrecht, das Ausstellungsrecht, das Senderecht und das Aufführungsrecht. Wird eine Geschichte oder ein Vervielfältigungsstück an Dritte weitergegeben, so dürfen diese Personen ohne Zustimmung des Urhebers keine Änderungen an der Geschichte oder am Titel der Geschichte vornehmen.

Die Patenschaft für diese Geschichte hat übernommen:

 

JB Containerhandel GmbH
Segelmacherstraße 8
25541 Brunsbüttel

Telefon: 04852-5373065
Telefax: 04852-5374068

www.jb-containerhandel.de
info@jb-containerhandel.de

 

Ihr Ansprechpartner im Bereich Containerbau
Mit über 25 Jahren Branchenerfahrung in den Bereichen Sanitärcontainer, Bürocontainer und Seecontainer sind wir die beste Adresse für Ihren Bedarf.
Zum Beispiel ein Kindergarten aus Containern
Container sind eine innovative, schnelle und kosteneffiziente Lösung für Ihre Raumprobleme.
Der Vorteil hierbei ist, dass nach Lieferung und Montage der Anlagen nur noch ein Mindestmaß an Nacharbeiten anfallen, da die Anlagen elektrisch und auch im Sanitärbereich im Werk komplett vorgefertigt werden.