Auf dem Campingplatz

»Wann sind wir da?« fragt Lena ihren Opa Klaus sicherlich schon zum vierten Mal.
»Es dauert nicht mehr lange, gleich sind wir da«, antwortet der Opa dann wie immer.
Opa Klaus und Lena sind mit dem Auto unterwegs zu einem Campingplatz. Dort hat der Opa über die Pfingsttage einen Wohnwagen gemietet. Lena darf mitkommen, damit Papa Mirko und Mama Tasha sich mal ein paar Tage ausruhen können und weil es auf dem Campingplatz ganz viele Spielgelegenheiten für kleine Kinder gibt.
»Oh, ist der groß«, bestaunt Lena den Wohnwagen, als sie endlich dort sind, »da ist ja auch eine Küche drin, und da, eine Toilette. Hier schlafe ich.«
Mit einem Satz spring Lena auf das große Doppelbett am Ende des Wohnwagens.
»Darf ich da vielleicht auch mit drin schlafen«, möchte der Opa wissen.
»Aber nur, wenn du nicht schnarchst«, bekommt er von Lena zu hören.
»Na gut, dann schlafe ich eben irgendwo alleine da draußen in der dunklen Nacht«, sagt Opa Klaus ganz bereitwillig.
»Nein«, ruft Lena erschrocken, »das war doch nur Spaß.«
»Weiß ich doch«, lacht Opa Klaus, »jetzt gehen wir noch ins Restaurant zum Essen und dann wird geschlafen. Morgen gibt es hier viel zu entdecken.«
Am nächsten Morgen wird Lena vom Duft der frischen Brötchen geweckt, die der Opa beim Bäcker im Supermarkt gekauft hat. Die Sonne scheint und es wird draußen vor dem Wohnwagen gefrühstückt.
»So«, beginnt dann der Opa, »jetzt hilfst du mir beim Abräumen des Tisches und beim Abwasch, dann gehen wir ins Sanitärgebäude zum Duschen und Zähne putzen und dann erkunden wir den Campingplatz. Mal sehen, was wir hier alles anstellen können.«
»Hurra«, ruft Lena und nach einer Weile machen sich die beiden auf den Weg durch den Park des riesigen Campingplatzes.
Vorbei an vielen Stellflächen mit Wohnwagen und auch einigen Zeltplätzen kommen sie zunächst an einen Tennisplatz. Daneben liegt ein kleiner Fußballplatz, eine Minigolfbahn und dann kommt eine Anlage zum Bogenschießen.
»Alles nur für Erwachsene«, murmelt Lena vor sich hin, doch dann: »Ponys!«
Sofort rennt sie los, den armen Opa hinter sich herziehend.
»Eine Runde für 1 Euro und vier Runden für 3 Euro«, liest Opa Klaus auf einem Schild.
»Na, dann dreh mal eine Runde, und wenn du dann noch nicht heruntergefallen bist, dann darfst du gleich weiter reiten.«
Stolz und strahlend vor Glück wird Lena auf ihrem Pony von einem größeren Mädchen Runde für Runde über den Reitplatz geführt, und natürlich fällt sie nicht vom Pferdchen.
»Das hat Spaß gemacht, danke Opa«, freut sich Lena nach dem Ausritt, »und was kommt jetzt?«
»Ich sehe da eine Anlage zum Trampolinspringen«, sagt Opa Klaus, aber kaum hat er ausgesprochen, ist Lena auch schon weg.
Im Nu sind die Schuhe ausgezogen und sie beginnt auf einem der riesigen Trampoline zu hüpfen und zu springen.
»Opa, sieh mal«, ruft sie, »was ich schon kann.«
Opa Klaus ist echt erstaunt über die Künste seiner Enkelin. Sie springt hoch in die Luft, landet mal auf den Knien und mal auf ihrem Po, auch kann sie sich beim Springen in der Luft schon drehen.
»Das hast du ganz toll gemacht«, sagt der Opa, als Lena nach einigen Minuten atemlos und nassgeschwitzt zurückkommt, »ich würde sagen, du hast dir ein Eis verdient.«
Ihr Eis essend, schlendern die beiden weiter, bis sie zu einem großen Spielplatz kommen.
»Ein Piratenschiff«, ruft Lena, »und das da sieht aus wie ein Elefant.«
Schon ist Lena in den großen Klettergerüsten verschwunden. Opa Klaus macht es sich auf einer Bank gemütlich und genießt die morgendlichen Sonnenstrahlen. Hin und wieder sieht er, wie Lena auf einer der Rutschen herunterkommt, um dann sofort wieder nach oben auf das Schiff oder den Elefanten zu klettern.
»Hier ist es schön, hier will ich bleiben«, kommt Lena dann doch zu ihrem Opa gelaufen.
»Kommt nicht in Frage«, sagt Opa Klaus energisch, »wir gehen jetzt zurück.«
Lena erschrickt. So kennt sie den Opa ja gar nicht. Aber bevor sie protestieren kann, fährt dieser fort: »Dann ziehen wir uns im Wohnwagen um, und dann …? Dann gehen wir schwimmen.«
»Juchu! Juchu!« Laut rufend dreht Lena eine Ehrenrunde um den Opa und schon ist der Spielplatz vergessen.
Nachdem sich die beiden ihre Badehose angezogen haben und Lena ihre Schwimmflügel umgemacht hat, springen sie in das Schwimmbecken. Lena hält sich an Opas Rücken fest, und der zieht sie durch das Wasser.
»Schneller, schneller«, befiehlt sie, »ich bin der Kapitän.«
Aber als der Opa etwas untertaucht, schluckt Lena Wasser und sie muss husten.
»Ein echter Seebär hält seinen Mund im Wasser geschlossen«, sagt da der Opa und beide müssen lachen.
Am Abend grillt Opa Klaus vor dem Wohnwagen noch ein paar Bratwürstchen und dazu gibt es einen leckeren Salat.
Todmüde vom erlebnisreichen Tag möchte Lena dann von alleine in ihr Bett gehen.
»Das war ein schöner Tag und ich freue mich schon auf morgen«, sagt sie zu ihrem Opa, gibt ihm einen dicken Gute-Nacht-Kuss und schläft glücklich ein.
© www.so-versteh-ich-das.de

Sie möchten die Geschichte bestellen?

Zurück zum Sammelband.

Hinweis: Der Urheber dieser Geschichten hat das ausschließliche Nutzungs- und Verwertungsrecht laut Urheberrechtsgesetz (UrhG). Zu diesen Rechten zählen das Vervielfältigungsrecht, das Verbreitungsrecht, das Vermietrecht, das Ausstellungsrecht, das Senderecht und das Aufführungsrecht. Wird eine Geschichte oder ein Vervielfältigungsstück an Dritte weitergegeben, so dürfen diese Personen ohne Zustimmung des Urhebers keine Änderungen an der Geschichte oder am Titel der Geschichte vornehmen.

Die Patenschaft für diese Geschichte hat übernommen:
für die Postleitzone 7:

 

Zeltbau Kutterer
Koellestraße 12
76189 Karlsruhe
Telefon: 0721-550615                                         www.zeltbau-kutterer.de
Telefax: 0721-557361                                          info@zeltbau-kutterer.de

Zelte, Wohnwagenschutzdächer, Vorzeltüberdachungen, Carports, Pavillons,
Sonderanfertigungen, Sonderzubehör, Campingzubehör, Einzelanfertigungen

 
 

für die Postleitzone 3:

Campingplatz Weserterrasse
Mühlenweg 2
37647 Polle
Telefon: 05535-9418-0
Telefax: 05535-9418-25
info@weser-camping.de
www.weser-camping.de

 
Camping an der Weser – Vielseitiger Urlaub mit Genuss
Unser Platz liegt unmittelbar am Fluss und ist damit auch ein idealer Zwischenhalt für Kanufahrer. Camping im Weserbergland ist immer ein aufregendes Erlebnis.

Traditionsreiches Familienunternehmen mit Gastronomie
In unserem Restaurant können sie sich verwöhnen lassen. Auf unserer Speisekarte stehen Fisch aus eigenem Fang und Rauch sowie leckere Fleischspezialitäten.

Zimmer oder Ferienwohnung – Ihre Übernachtung mit Frühstück
Neben der Möglichkeit des Camping bieten unsere Ferienwohnungen und Zimmer ihnen eine komfortable Ausstattung mit Dusche, WC, Fernsehen und mehr.