Auf dem Bauernhof

»Mama, Mama, ich habe einen schönen Blumenstrauß für dich gepflückt!«
Laut rufend stürmt Lena mit ihren Blumen in der Hand in die Küche zu ihrer Mama.
»Aber hoffentlich nicht aus unserem Garten, die habe ich erst gestern eingepflanzt«, antwortet ihr Mama Tasha ganz erschrocken und besorgt.
»Mama! Ich bin doch kein Baby mehr«, ganz enttäuscht reagiert Lena darauf, dass sich die Mama nicht über ihren Blumenstrauß freut.
»Oh, Entschuldigung Schatz.«
Mama Tasha beugt sich zu ihrem kleinen Engel und gibt ihr einen dicken Kuss.
»Ich habe mich im ersten Moment nur erschrocken, aber die Blumen sind wirklich schön. Ich stelle sie gleich in eine Vase.«
»Ich weiß doch, dass ich keine Blumen aus dem Garten pflücken darf, auch nicht bei den Nachbarn«, sagt Lena stolz und fügt noch hinzu, »nur von der Wiese oder vom Feld, weil es da ganz ganz viele gibt.«
»Weißt du was«, entgegnet ihr Mama Tasha und ihre Augen beginnen zu funkeln, »ich habe eine tolle Idee. Wie wäre es, wenn wir jetzt auf den Bauernhof mit dem Spielplatz fahren?«
»Au ja«, Lena springt vor Freude in die Höhe, »und Pony reiten und im Heu klettern und dann die Ferkel füttern und ….«
»Ist ja gut«, unterbricht sie die Mama, »mach dich mal schnell fertig, wir müssen dann auch gleich los, sonst lohnt sich der Besuch nicht mehr.«
Das muss man Lena natürlich nicht zweimal sagen. Im Nu ist sie fertig angezogen, sie ist sogar schneller fertig, als die Mama. Dann fahren die beiden mit dem Auto los. Es dauert auch nicht lange, bis sie auf dem Bauernhof ankommen.
»Schau mal«, sagt Mama Tasha und sie zeigt auf den Hof, »da sind schon ganz viele Kinder am Spielen.«
Aber Lena hört schon gar nicht mehr was die Mama sagt, so aufgeregt ist sie.
Schnell ist sie aus ihrem Kindersitz geklettert und rennt los zu den anderen Kindern.
»Herrlich«, denkt sich Mama Tasha, »da kann ich endlich mal in aller Ruhe auf der Terrasse einen Kaffee trinken und ein leckeres Stück Kuchen essen.«
Lena ist unterdessen mit den anderen Kindern auf den Heuboden geklettert. Sie springen von einem Heuballen auf den nächsten, lassen sich in das weiche Heu fallen oder bewerfen sich damit. Sie haben jedenfalls einen Riesenspaß.
»Wer hilft mit beim Schweine füttern?« ruft auf einmal die Bäuerin in das Kindergekreische.
»Iiiiiich«, tönt es aus allen Kinderkehlen zugleich und schon ist der Heuboden leer.
Im Schweinestall herrscht großes Gedränge, denn zwischen all den großen Schweinen spielen und jagen sich auch ganz viele kleine Ferkel.
»Sind die süß«, ruft Lena, »so eins möchte ich am liebsten mit nach Hause nehmen.«
»Meinst du, das würde deinen Gestank aushalten?« fragt ein anderes Mädchen.
Lena ist einen Moment verdutzt, aber dann sieht sie, dass das andere Mädchen nur einen Spaß gemacht hat, und alle beide müssen ganz laut lachen.
»So«, unterbricht die Bäuerin das Gelächter, »wer jetzt mit dem Trecker zu den Kühen herausfahren möchte, der geht mit unserem Sohn Hans mit, und wer jetzt auf den Ponys reiten möchte, der kommt mit mir mit.«
Lena geht natürlich mit zu den Ponys. Dort bekommt sie als erstes einen Reithelm aufgesetzt, dann darf sie sich ein Pony aussuchen.
»Wie heißt das weiße Pony mit den braunen Flecken«, fragt Lena die Bäuerin.
»Das ist Sternchen«, bekommt sie zur Antwort, »das ist ein ganz liebes Pony.«
Lena möchte natürlich auf Sternchen reiten, aber es dauert noch eine Weile bis alle Kinder auf ihren Pferdchen sitzen. Dann geht die Bäuerin los und die Ponys folgen ihr im Gänsemarsch über den Hof, hinaus auf das Feld in Richtung eines kleinen Wäldchens.
Lena sitzt ganz stolz und kerzengerade auf Sternchen.
»Von hier oben kann man alles viel besser sehen«, sagt sie, »so groß will ich auch mal werden.«
Auf dem Rückweg vom Wäldchen kommen sie an der Weide mit den Kühen vorbei und können sehen, wie die andere Kindergruppe dem Hans beim Kühe melken hilft.
»Das sieht aber anstrengend aus«, denkt sich Lena, »da reite ich doch lieber auf Sternchen.«
Aber irgendwann ist auch die schönste Zeit einmal vorbei, und so kommen auch die Ponyreiter wieder zurück auf den Bauernhof.
»Waren eure Ponys denn alle lieb«, fragt die Bäuerin, als alle Kinder wieder abgestiegen sind.
»Jaaa«, rufen alle wie aus einem Mund.
»Gut«, sagt die Bäuerin, »dann dürft ihr euren Ponys jetzt zur Belohnung ein paar Mohrrüben geben und danach ist Schluss für heute.«
Lena gibt Sternchen drei Mohrrüben zu futtern, aber von der dritten beißt sie selbst vorher ein Stückchen ab.
»Ich habe auch ganz dollen Hunger«, entschuldigt sich Lena bei Sternchen dafür, »darum fahre ich mit meiner Mama jetzt ganz schnell nach Hause. Das war ganz schön mit dir und ich komme auch ganz bestimmt wieder.«
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