Abflug in den Urlaub

»Wann fahren wir denn endlich los?« fragt Leon ungeduldig seine Mama.
»Gleich«, antwortet Mama Tasha, »du kannst ja in der Zwischenzeit Eisbär Knut schon mal erzählen, wo die Reise hingeht.«
»Also«, beginnt Leon auch gleich Knut zu berichten, »wir fahren jetzt in den Urlaub.
Aber nicht nur mit dem Auto, wir fliegen auch mit einem Flugzeug.
Ganz hoch in die Luft, bis in die Wolken.
Was sagst du? Nein, du brauchst keine Angst haben. Das ist ganz schön da.
Im Flugzeug kannst du auch spielen und essen und aus dem Fenster sehen.
Das macht ganz viel Spaß und ich passe doch auch auf dich auf.«
So geht das die ganze Autofahrt.
Nach einer guten Stunde stehen Mama Tasha, Papa Mirko und Leon endlich in der Abflughalle vom Flughafen.
»Oh, ist die aber groß«, staunt Leon, »und der Fußboden ist ganz glatt. Darf ich rutschen?«
»Erst wenn wir die Koffer abgegeben haben«, antwortet Papa Mirko.
»Dürfen wir die denn nicht mitnehmen?« will Leon wissen.
Papa Mirko muss lachen: »Wir nehmen die schon mit, aber sie kommen in einen extra Kofferraum, wie im Auto. So haben wir mehr Platz im Flugzeug zum Spielen.«
»Kommen die Leute hier alle mit uns in das Flugzeug?« Leons Neugierde ist geweckt.
»Alle, die hier in dieser Reihe stehen«, antwortet zur Abwechslung jetzt Mama Tasha.
»Da passen ja mehr Leute rein, als in einen Bus«, stellt Leon fest.
»Genau«, sagt die Mama, »das Flugzeug ist viel, viel größer, und auch schöner.«
Endlich können Mama und Papa die Koffer abgeben, Knut darf Leon aber behalten.
»Und jetzt wird gerutscht!« ruft der Papa.
Er nimmt Leon an die eine Hand und die Mama nimmt ihn an die andere Hand.
Dann laufen die beiden los und ziehen Leon rutschend durch die halbe Halle.
»Das macht Spaß«, ruft Leon, »noch mal.«
»Noch einmal zurück«, sagt Mama Tasha, dann müssen wir weiter.
Am liebsten würde Leon so den ganzen Tag rutschen, aber er muss sich schon wieder in einer Menschenreihe anstellen.
»Warum stehen wir schon wieder?« fragt er genervt.
»Das wirst du gleich sehen«, antwortet ihm Papa Mirko.
Sie kommen an ein Förderband mit einem großen Tunnel in der Mitte.
»Hier müssen wir unseren Rucksack, die Jacken und auch Knut drauf legen«, sagt jetzt der Papa, »die werden dann in dem Tunnel durchleuchtet, damit niemand verbotene Sachen mit ins Flugzeug nehmen kann.«
Leon schaut misstrauisch, als Knut in dem Tunnel des Förderbandes verschwindet.
Hinter dem Band sitzt ein Mann an einem Bildschirm, und auf diesen Schirm darf Leon einmal schauen.
»Da ist ja Knut«, sagt er aufgeregt, »und der Fotoapparat und die Bücher aus Papas Rucksack.«
»Knut sieht prächtig aus«, sagt der Mann am Bildschirm, »du darfst Knut wieder mitnehmen.«
Kaum hat sich Leon umgedreht, da kommen alle Sachen auf der anderen Seite des Tunnels wieder raus, auch Knut.
Leon nimmt Knut sofort auf den Arm. »Du bist gesund, hat der Mann gesagt, du darfst mit mir mitfliegen.«
Stolz marschiert er neben Mama und Papa weiter, bis sie in eine Halle mit vielen Läden kommen. Mama und Papa kaufen sich hier Parfüm und Leon bekommt ein Eis.
Dann gehen sie weiter zum Flugzeug. »Ist das aber groß«, sagt Leon überrascht, »kann das wirklich fliegen?«
»Ganz sicher«, antwortet ihm Mama Tasha, »wenn es kleiner wäre, dann würden wir da ja nicht alle hineinpassen.«
Durch einen langen Tunnel gehen die drei dann direkt in das Flugzeug.
»So viele Sessel«, sagt Leon erstaunt, »und ich darf einen für mich ganz alleine haben?«
»Ja«, gibt ihm der Papa zur Antwort, »diese Reihe hier ist für uns alleine. Möchtest du am Fenster, oder in der Mitte zwischen uns sitzen?«
»Am Fenster«, sagt Leon schüchtern.
Alle drei setzen sich in ihren Sessel und schnallen sich an. Eine Stewardess kommt vorbei und bringt Leon ein paar Spielsachen und ein Kissen.
Dann sind alle Leute ins Flugzeug eingestiegen und es beginnt zu starten.
Es rollt immer schneller und schneller über die Startbahn, dabei hoppelt es ein wenig und macht auch ganz schön Krach.
Aber auf einmal hört das Hoppeln auf und es wird viel ruhiger im Flugzeug.
»Fliegen wir jetzt«, will Leon wissen.
»Ja«, antwortet er sich selbst, »die Häuser und Autos werden immer kleiner.«
Leon schaut noch lange aus dem Fenster, bis seine Augen vor lauter Müdigkeit zu fallen.
Über den Wolken fliegend ist er mit einem strahlenden Lächeln eingeschlafen.
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